Denkmal Iller-Unglück
| Regierungsbezirk | Schwaben |
|---|---|
| Landkreis | Oberallgäu |
| Plz/Ort | 87439 Kempten (Allgäu) |
| Straße | OA 24 |
| Kategorie | Bauwerk - Tor |
| Suchbegriffe | Bundeswehr |
Das Iller-Denkmal bei Kempten-Hirschdorf erinnert an 15 junge Wehrpflichtige des Luftlandejägerbataillons 19, die am 3. Juni 1957 bei einer Ausbildungsübung in der hochwasserführenden Iller ertranken. Die Soldaten waren Teil einer Gruppe von 28 Rekruten und überquerten den Fluss mit schwerem Gepäck und vollständiger Ausrüstung. Die von einem Vorgesetzten angeordnete Flussüberquerung erfolgte entgegen den bestehenden Sicherheitsvorgaben. Das 1957 errichtete Denkmal befindet sich unweit der damaligen Unglücksstelle. Das Ereignis führte zu einer grundlegenden Diskussion über Führung, Ausbildung und Sicherheitsvorschriften in der noch jungen Bundeswehr und trug zur Weiterentwicklung der Inneren Führung sowie zur Gründung des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr bei. Bis heute findet am Denkmal jährlich eine Gedenkfeier für die 15 Opfer statt.