Die Bastion
| Regierungsbezirk | Niederbayern |
|---|---|
| Landkreis | Straubing (Stadt) |
| Plz/Ort | 94315 Straubing |
| Straße | Zur Altstadt |
| Kategorie | Bauwerk - Burg/Festung |
| Suchbegriffe | Bastion, Adler |
Die Bastion
Die Donau brachte als wichtiger Verkehrsweg und reichhaltiges Fischwasser nicht nur wirtschaftlichen Nutzen, sondern richtete durch Überschwemmungen und Eisstöße auch immer wieder großen Schaden an. Daher wurden ab 1936 zum Hochwasserschutz Dammanlagen errichtet. Als Abschluss der Maßnahme galten die steinerne Promenade und das Aussichtsrondell, die „Bastion“, am Schlossensemble.
1943 wurden die Arbeiten an der Bastion wegen Mangels an Baustoffen und Arbeitskräften – u. a. waren hier der Reichsarbeitsdienst und Kriegsgefangene tätig – eingestellt.
Die beiden für das Rondell vorgesehenen Kunstwerke, ein von Fritz Schmoll genannt Eisenwerth gefertigter „Hoheitsadler“ aus Kalkstein und das Relief „Pflügender Bauer“ von Hans Vogl, wurden eingelagert und erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Diktatur mit Einverständnis und Unterstützung der amerikanischen Militärregierung angebracht.
Die Dammbauten wurden Mitte der 1980er Jahre erneuert und 2014/2015 verstärkt. Die Donauuferpromenade wurde 2012 bis 2017 saniert und ausgebaut.